Einmal angenommen alles Lebendige, alles Stoffliche ist über feinstoffliche Schwingungen miteinander verbunden – verbunden wie in einer großen Matrix. Einmal angenommen es gibt gute Energien und weniger gute Energien. Alles ist miteinander verbunden. Und jeder Mensch hat alles in sich. Alles ist ein Universum. Alles ist eins.
Einmal abgeleitet, dass sich Energien gegenseitig anziehen. Kann dann der Mensch nicht, indem er sich von Ängsten, von alten Mustern löst etwas bewirken?
Etwas bewirken indem er einfach ist? Ein Sein sendet Informationen. Ein Bewusststein darüber kann ein Sein verändern. Einmalig, dass der Mensch seine Welt vielleicht selbst gestalten kann. Im Vertrauen auf die Kräfte im Universum. Positives Denken zieht Positives an. Ist das die Formel für ein „Glück“. Nicht ganz- es gehört die Arbeit dazu, bei sich selbst aufzuräumen, sich seiner Schattenseiten anzunehmen, diese zu akzeptieren, seine Ängste- generell alle Emotionen, also auch Wut zu integrieren. Nicht zu projizieren auf andere, sondern integrieren. Zulassen, dass das Über-Ich das Innere Kind an die Hand nimmt und wie ein liebevoller Erwachsener beschützend durch die Welt geht. „Inner-Bonding“ ist das Stichwort, um selbst zum Ganzen zu werden. Sind alle Teile des Sein integriert … klappt es auch mit dem „Glück“. Ansonsten ziehe ich energetisch gesehen wie ein Legostein die nicht geliebten Teile meiner Selbst immer wieder an- in Geschehnissen oder Personen. Die Matrix ist immer im Gleichgewicht.
Selbst
Die Überprüfung dessen was einem wichtig ist im Leben, die Überprüfung dessen ob alles richtig war bisher im Leben, kommt - bei dem einem früher, bei dem anderen später. Glücklich schätze sich der Mensch der sich selbst in die Augen schauen und sich selbst eingestehen kann dass er genau richtig ist wie er ist.
Stille Welt
Absolute Stille ist in den Ohren hörbar. Im Kloster Beuron in der schwäbischen Alb war ich einige Tage, um die Stille zu suchen und in mir selbst zu finden. Es ist die gleiche Stille wie aussen, die man in sich selber trägt.
Wenn nichts mehr drückt, einen bewegt, einen ärgert, einen drängt- wenn man absolut frei ist. Dann ist es still in einem. Wenn das eigene Herz aufgeht in dem Moment, dann ist man bei sich und hat sein Selbst gefunden.
Es sind kurze Augenblicke, fast wie eine Fliege der man schon ansieht, daß sie gleich wieder starten wird. Es sind Bruchteile der totalen Ruhe und Langsamkeit. Stille ist Tiefe und Weite. Eine andere Welt.
Aus dem bayerischen Wald mitgebracht...
Desiderata
Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke an den Frieden der Stille.
So weit als möglich, ohne dich aufzugeben, sei auf gutem Fuß mit jedermann. Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus, und höre Andere an, auch wenn sie langweilig und unwissend sind, denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen. Meide die Lauten und Streitsüchtigen. Sie verwirren den Geist.
Vergleichst du dich mit anderen, kannst du hochmütig oder verbittert werden, denn immer wird es Menschen geben, die bedeutender oder schwächer sind als du. Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen. Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang, wie bescheiden er auch sein mag; er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.
Sei vorsichtig bei deinen Geschäften, denn die Welt ist voller Betrügerei. Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen, denn Tugend ist auch vorhanden: Viele streben nach Idealen, und Helden gibt es überall im Leben.
Sei du selbst. Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor. Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht, denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht, sondern wächst weiter wie Gras.
Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters, und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend. Stärke die Kräfte deines Geistes, um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen. Quäle dich nicht mit Wahnbildern. Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit. Bei aller angemessenen Disziplin, sei freundlich zu dir selbst. Genau wie die Bäume und Sterne, so bist auch du ein Kind des Universums. Du hast ein Recht auf deine Existenz.
Und ob du es verstehst oder nicht, entfaltet sich die Welt so wie sie soll. Bleibe also in Frieden mit Gott, was immer er für dich bedeutet, und was immer deine Sehnsüchte und Mühen in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien – bewahre den Frieden in deiner Seele. Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen ist es dennoch eine schöne Welt.
Sei vorsichtig. Strebe danach glücklich zu sein.
Max Ehrmann
Dein Weg
"Dieser Weg wird kein leichter sein Dieser Weg wird steinig und schwer Nicht mit vielem wirst du dir einig sein Doch dieses Leben bietet so viel mehr
Es war nur ein kleiner Augenblick Einen Moment war ich nicht da Danach ging ich einen kleinen Schritt Und dann wurde es mir klar"
Xaviar Naidoo Dieser Weg
Oft ist es der eigene Schatten der einem den Weg bestimmend zeigt, man muss sich nur trauen mit der Sonne im Rücken gestärkt, sich einfach auf den Weg zu machen. Und was vorher noch vom eigenen Schatten bedeckt, ist nach einem kleinen Schritt schon in die Sonne getaucht und ein weiterer Teil seines eigenen Lebensweges und der eigenen Erfahrung.D
Über das Besondere
Das Besondere in der Einfachkeit ist das Einfache in der Besonderheit. Drum strebe stets in Dir zu wecken, "Einfaches" auf Erden zu entdecken. Das Besondere daran erkenne: und für Dich - ganz einfach- eigen nenne. Zielonkowski
In der Einfachheit liegt das Besondere für dich selbst
Ein einfacher Besuch in der Oper oder im Ballett, macht einem bewusst, daß all das was man im Leben selbst erlebt , nicht individuell, sondern eben aus dem Leben herauskommt. Es tröstet einen damit, daß es ein Teil dieser Welt ist, manchmal mahnt es auch, daß dort noch mehr ist.
Ein einfacher Besuch in Goethes Wohnhaus oder ein "einfach so" geschenktes Buch, geben die Chance bewusst die Dinge wahrzunehmen, die noch in einem sind und die es zu entwickeln gilt. All diese kleinen Einfachheiten, auch einfach Begegnungen ziehen um einen Selbst herum die klarere Linie dessen was man ist und dessen wo man hin soll. Mit Bewußstein dies auch anzunehmen, macht einen fähig, sich selbst zu definieren - gespiegelt aus der Umwelt und entwickelt aus der eigenen Kraft.
Es gilt in den Einfachheiten -für sich selbst- die Besonderheiten zu entdecken. (Meine Definition des Lebens)
Du musterungültige Person
Erkenne die Muster nach denen Du heute lebst - verabschiede Dich davon auch wenn es schmerzt - dann lebst Du wirklich. Muster aus Kindheit oder "weil das irgendwie schon immer so bei Dir war" ... Befreie Dich von den eigenen Begrenzungen und definiere Dich. Dann bist Du ganz "selbst" - ein langer Weg der sich lohnt.
Leseempfehlung "Psychologie Heute" Juli 2007
»Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung« (Laotse)
... und dazu noch ein anderer Gedanke: nur wer sich selbst liebt mit allem Guten und allem Schlechten, wer sich selbst verzeihen kann und wer sich selbst sieht, kann einen anderen Menschen lieben. Denn das was ich gebe kann nur aus mir selbst heraus kommen. Respektvoll mit sich selbst heisst auch respektvoll mit anderen. Das "Ich" spiegelt sich im "Du". Ein fantastisches Gefühl. Hast du Dir selbst schoneinmal gesagt "Ich liebe Dich!" Nein? Dann tu es - und fühle was passiert.
Intellekt und Intuition Sobald dein Intellekt insgeheim, bewusst verdeckt, was Intuition in Dir gebärt ist der eigne Geist verwehrt.
Aber prüfe gerne mit Verstand Ergebnis deiner tiefen Hand.
15. August 2007 Zielonkowski
Wu Wei Sieh den Fluß von Wald und Land Fliessend ruhig aus einer Hand All- ein ! bist genauso eins von Allem. Füg Dich ein und lass Dich fallen. Die Hand die sicher alles lenkt hat für dich schon Platz geschenkt. Als Puzzleteil klickst Du geschmeidig ein zum Bild des Ganzen: Da undSein
17. September 2007 Zielonkowski
Leseempfehlung Theo Fischer Die Lebenskunst des Tao
Die Merkursäule in Stuttgart an der alten Kanzlei - ein ehemaliger Wasserturm. Merkur ist das römische Pendant zu Hermes - gilt als Gott des Handels und als Götterbote. Nach ihm benannt unser "Mittwoch". Welche Götterboten haben wir noch? Engel auf Erden !
Chaos und Kosmos
Als in dem Chaos des Universums die erste Ordnung geschaffen wurde entstand der Kosmos. Die Mutter Erde 'Gaja' und der Himmel 'Uranos', die Zeit 'Chronos' und die Unterwelt. Uranos diktierte solange Mutter Erde Gaja, bis diese Uranos kastrierte. Ende gut alles gut? Nein, der Mensch maßt sich an Gaja wieder zu unterdrücken. So heben sich derzeit göttliche Energieschwingungen an, um diesem Handeln entgegegzusteuern. Energien der Allgöttin Gaja und Isis aus Ägypten. Vielleicht beginnt der Mensch dann langsam zu verstehen. 08.01.08